1 STRUTTIN' WITH SOME BARBECUE
Hardin Armstrong-Raye 5:08
2 BASIN STREET BLUES
C. & S. Williams 3:30
3 INDIANA
McDonalds-Hanley 4:40
4 TIN ROOF BLUES
Melrose -N.O.R.K. 4:50
5 ROYAL GARDEN BLUES
C. & S. Williams 4:15
6 DO YOU KNOW WHAT IT MEANS
TO MISS NEW ORLEANS

Alter-De Lange 3:38
7 WHEN THE SAINTS
GO MARCHIN' IN

Trad. Trascr. Patruno 4:25
8 HELLO SATCH!
Rosa 4:15
9 ALL OF ME
Simons-Marks 5:10
10 I CAN'TGIVE YOU ANYTHING BUT LOVE, BABY
McHughes-Fields 4:50
11 ROSETTA
Hines 5:56
12 BIG REUNION BLUES
Patruno 6:08
13 I'VE FOUND A NEW BABY
C & S. Williams 9:56

yvp music 3096

The wonderful world of Louis Armstrong
Romano Mussolini, Lino Patruno
and the Jazz Stars of Italy

Romano Mussolini -
Lino Patruno -

1-8 Romano Mussolini piano - Lino Patruno guitar, vocal in 7 - Guido Pistocchi, trumpet, vocal in 2-7 - Marcello Rosa trombone - Gianni Sanjust clarinet - Rosario Bonaccorso bass - Walter Ganda drums

9-13 Romano Mussolini piano - Lino Patruno guitar - Fabrizio Cattaneo trumpet, vocal in 10 - Marcello Rosa trombone - Bruno Longhi tenor sax - Carlo Bagnoli baritone sax -Gianni Sanjust clarinet - Carlo Loffredo bass - Gil Cuppini drums

Ich weiß, ich gehe ein großes Risiko ein , wenn ich sage, dass dieses hier in vielerlei Hinsicht die beste Traditional Jazz-Aufnahme ist, die je in Italien veröffentlicht wurde, i aber ich sage es trotzdem. Ich dachte das bereits, als ich die Besetzung las, und als ich die Aufnahme dann hörte, bestätigte sich mein Urteil. Das künstlerische Niveau und das Können des Tandems Romano Mussolini - Lino Patruno ist so bekannt, dass ich darüber nicht mehr zu reden brauche. Um dieses solide Zentrum herum haben sich weitere hochkarätige Musiker versammelt: der bekannte und vielgelobte Marcello Rosa, dessen musikalisches Spektrum vom traditionellen bis hin zum Modern Jazz reicht, Gianni Sanjust, der die "schwärzeste" und am intensivsten bluesig eingefärbte Klarinette in ganz Italien spielt, die ausgeprägte Trompete von Guido Pistocchi, der Armstrong mit verblüffender Ähnlichkeit zu imitieren weiß, ganz in der Art des großen Meisters. Vervollständigt wird die Band durch zwei excellente Instrumentalisten: den Bassisten Rosario Bonaccorso und Schlagzeuger Walter Ganda. Die Ankündigung, die "wonderful world" von Louis Armstrong aufleben zu lassen, wird denn auch in die Tat umgesetzt, indem die Band einige der am häufigsten von Armstrong gespielten Stücke vorstellt, ganz in der originalen Atmosphäre, aber zugleich mit viel Freiraum für kollektive wie individuelle Kreativität aller Beteiligter. All das realisiert in einer untadeligen formalen Weise und gleichzeitig mit großer Expressivität.

Franco Fayenz


Dieser Nachmittag des 13. März 1990 war wirklich etwas Einzigartig. Zum einen, wie die Musiker in das neue Theater von Verona kamen und sich mit ungeheurem Enthusiasmus begrüßten. Seit Jahren hatten sie sich nicht mehr gesehen und nicht mehr miteinander gespielt. Allesamt waren sie alte Haudegen, sieht man von dem jungen Trompeter Fabrizio Cattaneo einmal ab. Und hier sind sie, spielen sich unter Scherzen und Reminiszensen warm für den Soundcheck und die Probe vor dem Konzert. (...). Wer war der Strahlendste unter ihnen, wer hatte am meistem Spaß an der Sache? Schwierig zu sagen. Jeder gab sein Bestes in einer wunderbaren Atmosphäre, die aus überschwenglicher Begeisterung und genüßlichem Zurücklehenen zugleich bestand, wie dies in den großen, unwiderbringlichen Tagen des Jazz einmal war. Und wir sind hier sicherlich nicht bei einem konstruierten "Revival": alle Stücke kommen frisch und unverbraucht daher, und den Soli merkt man an, dass sie direkt aus dem Augenblick heraus entstanden sind.

 

 
 
     
 
     
 
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